164_Du bist eine gute Mutter! Raus aus dem Druck, alles richtig machen zu müssen
Shownotes
Liebe Single Mum,
kennst du diese Momente, in denen du abends im Bett liegst und dich fragst, ob du eigentlich eine gute Mutter bist? Oder dich schämst, weil du wieder nur genervt warst oder laut geworden bist?
Ob du nicht geduldiger und entspannter sein müsstest oder den Kinder mehr geben solltest - weil du die Trennung ausgleichen möchtest? Vielleicht hast du nicht alles geschafft und vielleicht macht dir der Konflikt mit dem Papa das Leben zusätzlich schwer.
Als Single Mum tragen wir so viel Verantwortung – und oft haben wir trotzdem das Gefühl, dass es nicht gut genug ist.
In dieser Folge möchte ich dich daran erinnern: Du musst keine perfekte Mutter sein, um eine gute Mutter zu sein. ❤️
Das erwartet dich in dieser Folge:
💛 Warum wir als Single Mums oft einen viel zu hohen Anspruch an uns als Mutter haben, der nicht realistisch ist
💛 Was meiner Meinung nach der "Denkfehler" ist - wie eine gute Mutter zu sein hat
💛 Was Kinder wirklich brauchen – und viel wichtiger ist, als die perfekte "Alltags-Orga", "Spielpartner" oder "Schulbegleitung"
💛 Wie du mit Schuldgefühlen umgehen kannst, wenn du ausrastest, ungeduldig bist oder nicht alles schaffst
💛 Wie du deine "Verlustangst" loslassen kannst, die Kinder an Papa zu "verlieren" weil du Regeln und Grenzen setzt
💛 Wie du deinen Blick darauf lenkst, was du als Mama bereits alles richtig machst
💛 Wie du wieder mehr Vertrauen in dich selbst und deinen eigenen Weg als Mutter findest.
Hier findest du ein paar Reflexionsfragen, um dir selbst als Mutter in Zukunft liebevoller zu begegnen:
➡️ Wann war ich heute für mein Kind da – auch wenn es nur ein kleiner Moment war?
➡️ Wo habe ich Verantwortung übernommen oder versucht, etwas wiedergutzumachen?
➡️ Welche Grenze habe ich gesetzt, obwohl sie unangenehm war?
➡️ Was ermögliche ich meinem Kind, das ich selbst vielleicht gar nicht als Leistung wahrnehme?
➡️ Was würde ich einer Freundin sagen, die genau so über sich als Mutter denkt?
Alles Liebe,
Deine Franziska
Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast.
00:00:08: Folge von mir für dich von Herzen.
00:00:10: Und ja, heute in dieser Folge geht es um ein Thema, was vielleicht viele beschäftigt aber die wenigsten es aussprechen.
00:00:17: Nämlich so ein bisschen dieser innere Zweifel als Single-Marm ob wir als Mutter gut genug sind das richtig machen?
00:00:23: Ob da nicht noch mehr geht und uns da vielleicht selber auch schnell mal infrage stellen.
00:00:28: also ich wünsche dir viel Spaß und auch Erkenntnisse und schreib vielleicht auch mit.
00:00:32: beziehungsweise habe ich am Ende auch reflektionsfragen für dich zu diesem thema mitgebracht.
00:00:38: ja meine liebe ich greife heute einen tema auf was glaube ich viele beschäftigt, vor allem wenn du Kinder hast die eben noch nicht volljährig und noch nicht ausgezogen sind.
00:00:52: Das ist das Thema Mutterrolle oder der innere Zweifel ob wir als Mutter gut genug sind, ob wir es richtig genug machen dass wir ja oft dann sehr streng zu uns selber sind, dass da vielleicht noch mehr geht ein sehr hoher Anspruch, sehr hohe Perfektionismus an die Mutterrolle, dass wir versuchen das in der Trennung mit der Trennung eben alles aufzufangen, damit es dem Kind bloß gut geht und da vielleicht auch selber verunsichert sind.
00:01:20: Da ist natürlich dann ein inneres Chaos von ja was haben wir früher von unserer Mutter vorgelebt bekommen?
00:01:25: wie macht man's heutzutage?
00:01:27: Was müssen wir ausgleichen?
00:01:28: denken wir ausgleichen zu müssen weil die Kinder schon in Trenning ausmachen gleichzeitig viel mehr Anforderungen als an uns als Frau und Mutter.
00:01:38: Und deswegen steigen wir hier mal ein, du weißt sonst sind die HappySingerman Themen gehen ja viel auch darum wer bin ich außerhalb der Mutterrolle?
00:01:48: was will ich noch im Leben?
00:01:50: Und das ist auch wichtig und gut um meinen Herzensthema aber dieses Thema dieses sehr streng zu sich sein oder manchmal als Mutter an sich zweifeln.
00:01:58: Das ist ja das, was uns Energie zieht, die uns dann genommen wird für die eigentlichen Anfangstrichen Selbstverwirklichung.
00:02:05: und was will ich noch außerhalb meiner Mutter roll?
00:02:07: Deswegen müssen wir uns das angucken und Ja, ich hoffe es hilft dir also schreibt gerne mit Vielleicht findest du dich auch in einer oder anderen Situation selbst wieder.
00:02:17: Ich spreche eben ganz ehrlich und offen über die Zweifel im Alltag, die viele von uns auch ich haben was die Kinder eigentlich aus meiner Sicht wirklich brauchen und dass das gar nicht das ganze perfekte Mutter sein ist wie es irgendwie ein Bilderbuch steht.
00:02:34: Und ja... Ein kleines Kernthema nehme ich mit auf wenn Du das Gefühl hast Du musst eine besonders tolle Mutter oder hast Angst die Kinder zu verlieren, wenn es mit dem Papa sehr schwierig ist.
00:02:46: Oder du die Alltagsmutter bist und eher der Spaß-Papa ist aus deiner Sicht und dass wir dann dir vielleicht auch einen Eigen schnell nachzugeben damit wir keinen Streit haben so ein bisschen nicht Die Verlust angucken.
00:02:57: und ja das wird dann natürlich auch den Fokus nochmal darauf wenden was Du eigentlich alles gut machst und super Und okay.
00:03:03: das meine persönliche Meinung.
00:03:04: was eine gute Mutter eigentlich auch ausmacht Das ist aus meiner Sicht was ganz anderes.
00:03:09: Aber steig ich gleich erst zu ein, als das, was wir vermeintlich denken.
00:03:13: meine Liebe also.
00:03:15: Ja kennst du das auch?
00:03:17: Ich kenne es.
00:03:17: viele andere Frauen und Mütter kennen es dass wir sofort uns schlecht fühlen wenn wir nicht dreieinhalb Prozent bei den Kindern gegeben haben.
00:03:28: oder so Beispiele, dass du vielleicht mit deinem Kind viel Anspannung und Stress und Streit hattest bei den Hausaufgaben weil das alles nicht so gelaufen ist.
00:03:37: Oder, dass die Kinder mit einer schlechten Note nach Hause kommen und du denkst, ich hab aber auch nicht ausreichend mit denen gelernt.
00:03:43: Ich hätte viel mehr dranbleiben müssen, abfragen müssen, ihn zehnmal fragen müssen, dass du dich dann gleich schlecht füllst.
00:03:50: Vielleicht wird es so schlecht, weil's im Streit laut geworden ist mit deinem Puppertier, dass ihr euch angemotzt habt, dass auch du vielleicht von dir das Gefühl hast, du bist super schnell genervt und super schnell ungeduldig.
00:04:05: Manchmal trifft dir auch gut auf Wechseljahrene, wenn du dem Alter bist.
00:04:08: Also das ist auch echt nicht ohne.
00:04:09: aber das nochmal ein anderes Thema.
00:04:11: oder wenn die kleinen Kinder dich zähme bitten ob du mit ihnen spielen kannst oder was schönes Unternehmen kannst und du einfach entweder kein Bock hast oder viel zu K.O.
00:04:19: auch bist und keine Kraft mehr hast dann auch wieder gleich schlecht fühlst und dich dann hingewählt halbherzig oder eben nein sagst und dann dich Schuldgefühle hast weil du es ihm nicht gemacht hast oder natürlich unbewusst dieser Dauergedanke dass wir uns schlecht fühlen, naja die Kinder müssen ja schon Trennung durchmachen.
00:04:37: Da muss doch jetzt alles toll sein!
00:04:39: Die sollen immer gut drauf sein.
00:04:40: ich muss ganz viel Schönes denen ermöglichen.
00:04:42: Ich muss aber auch den Alltag durch Boxen in Anführungsstrichen Aber alles ausgleichen was man sonst vielleicht als Familie mit dem zweiten Elternteil unter einem Dach hätte.
00:04:51: und Ja auch du wirst die eine andere Situation haben wo du dich schlecht oder schuldig fühlst, oder das Gefühl nicht gut genug zu sein als Mutter was aus meiner Sicht überhaupt nicht sein muss weil das ist das Leben.
00:05:10: aber da kommen wir gleich noch zu und Weil uns geht es ja nicht besser damit beziehungsweise zieht ihr die ganze energie.
00:05:17: Die kinder spüren dass und so haben wir glaube ich wirklich ein inneres kaos was eine gute mutter zu sein hat gemixt zwischen diesem nach außen was es ich perfekt aushalt Perfekte Alltagsorganisation, Dudus-Abarbeit in der Schule unterstützen, gesundes Essen kochen durch Spaß und Spielemama sein.
00:05:35: Die immer vernünftig ruhig und entspannt und locker ist.
00:05:39: Und das ist aus meiner Sicht überhaupt nicht realistisch und macht auch nicht eine gute Mutter aus.
00:05:45: Kommen wir später zu... Du wirst eine Situation wahrscheinlich auch gefunden haben oder zwei, drei Situationen schreibt die gerne mal nieder wo du dich oft sofort schuldig oder schlecht als Mutter fühlst, dass du da das nicht gut genug gemacht hast.
00:06:03: Und ja dann würde ich jetzt gerne zum nächsten Teil übergeben warum wir Single Moms denn immer so schnell glauben, nicht gut genug zu sein als Mutter und warum diese Zweifel dieses inneren Kritiker dieser Selbstzweifel echt knallhart ist.
00:06:17: also wo fange ich an?
00:06:18: Ich glaube, dass viele von uns Single Mums in unserem Alter – ich merk zumindest immer in vielen Gesprächen wir total die Leistungsträgerinnen sind.
00:06:27: Wir können total viel wuppen und machen und tun, noch einen oben drauf und noch einen obendrauf.
00:06:33: Und ja also wir wuppeln im Job alles!
00:06:35: Wir wupplen das Single-Marm Leben... ...und ja wir haben das so gelernt eben unsere Leistungsgeneration und früher Anerkennung bekommen wenn wir viele geschafft haben gute Noten erfolgreich waren usw.. und wir lieben das ja auch.
00:06:47: wir definieren uns gerne über unseren Job Das ist ja ganz klar.
00:06:51: aber natürlich ist in vielen von uns aufgrund dessen auch ein leichter Perfektionismus, habe ich so das Gefühl?
00:07:00: Da geht noch mehr.
00:07:02: Das reicht noch nicht.
00:07:02: Es ist noch nicht gut genug.
00:07:04: Das musst du besser
00:07:05: machen.".
00:07:06: Auch das sind Stimmen von früher die wir noch im Ohr haben und die haben uns ja am Leben auch weit gebracht.
00:07:13: aber sie werden dann schwierig wenn wir an der Stelle gar Als Ausgleich liebevoll und mitfühlt mit uns umgehen, unsere Gefühle ernst nehmen.
00:07:23: Nach innen auch schauen warum das so ist beziehungsweise Warum es nicht alles immer dreihundert Prozent perfekt sein muss dass wir auch so wertvoll sind Dass wir unbewusst schon darüber uns definieren unseren Wert darüber definieren ob wir eine gute Mutter sind Darüber definieren, eine gute Mutter sind wir.
00:07:41: Wenn wir dies und das und das alles schaffen, aber wenn wir alles geschafft hätten dann wäre ja noch wieder was oben drauf kommen, was wieder nicht reicht, was nochmal besser gemacht werden soll.
00:07:53: Das heißt es ist aus meiner Sicht eine innere Denkweise und Haltung dass es nie reicht und nie gut genug ist, das immer noch mehr geht.
00:08:01: Und wenn das dann da wäre, würden wir wieder was finden?
00:08:03: Ich kenne mich da auch!
00:08:04: Also... Das geht aber auch noch besser.
00:08:07: Es hört quasi nicht auf, dass wir einfach mal sagen, es ist gut so, ich bin richtig so, mache das toll, es reicht alles
00:08:15: gut.".
00:08:17: Dann kommt dieser Perfektionismus, dieses Schuldgefühl oder diese Selbstzweifel parallel zu dem Alltag als Single-Mam, als alleine erzählen Mutter.
00:08:26: Als getrennt lebendes Elternteil bedeutet natürlich tragen wir ja auch viel alleine.
00:08:33: meinetwegen auch wenn nun Papa hast der Wechselmodell also auch wochenweise tageweise betreut in dem viele haben eben keinen oder nur alle zwei Wochenenden ein Vater das dann macht.
00:08:43: aber Natürlich tragen wir viel alleine.
00:08:47: In der Zeit, wo die Kinder allein bei uns sind, tragen wir viele alleine.
00:08:50: Du gehst arbeiten, zwanzig dreißigvierzig Stunden, du kommst nach Hause, du hast den Haushalt in Einkauf aber eben auch die Kinder zu versorgen und Essen kochen und die Schule auffangen.
00:09:01: Ein riesiger Stressthema ist für viele eben Schule!
00:09:05: Auch da natürlich... Da könnte ich echt drei Stunden darüber reden weil natürlich geht es vielen von uns so Wir haben viel zu tragen Und versuchen das alles als Frau, Mutter alleine aufzufangen.
00:09:19: was früher auf verschiedenen Schultern verteilt war.
00:09:23: Bedeutet mein Wink früher als unsere Mutter noch klein waren Dann hat vielleicht unsere Mutter nicht gearbeitet.
00:09:30: Das heißt, der Vater hatte die Verantwortung fürs Einkommen und unser Mama eben für Haushalt, Logistik, Orga und Kinder – aber eben nicht beides!
00:09:38: Und wir haben ja beides also die doppelte Verantwortung für Familie und fürs Einkommens.
00:09:43: Wir müssten den Haushalt das Einkommen alleine managen, die Familien-Orga... ...die Kindererziehung und können das eben nicht auf zwei Schultern verteilen.
00:09:51: Da fängt es schon mal an.
00:09:54: Das heißt, früher war das gedacht für die Frau eben, die ihm nicht gearbeitet hat.
00:09:59: Beides liegt auf unseren Schultern.
00:10:01: Dann arbeiten wir wahrscheinlich mehr weil wir eine eigene Wohnung finanzieren müssen.
00:10:06: Früher haben uns die Kosten geteilt in einer Wohnung und einem Haus.
00:10:09: Wir arbeiten vielleicht mehr und haben noch mal weniger Zeit.
00:10:15: bedeutet der Nachmittag weißt du selber Der Tag ist eben arbeiten, Vollgas geben je nachdem ob du viel verantwortungsjob hast aber auch so.
00:10:23: Viel Gas geben dann nach Hause kommen den Alltag und die Kinder managen.
00:10:27: und das Schulthema.
00:10:27: genau darauf wollte ich hinaus.
00:10:29: es ist für viele total der Druck dieses Schulthemen und ich finde es auch nicht ohne dass natürlich auch vom Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
00:10:38: Wenn du Kinder hast oder Jungs, die ADS oder Pubertät und so weiter, dann läuft das erst recht nicht von alleine.
00:10:45: So, das ist jetzt Klischee- und Vorurteilwasser was ich oft bestätigt wenn ich zu mich umhöre.
00:10:49: Es ist sauschwer bedeutet Du sitzt mit den Kindern da, du begleitest sie bei den Hausaufgaben, du motivierst sie zum Lernen, du bist genervt dass die Heftführung total chaotisch isst.
00:11:02: Die Kinder vergessen haben dir zu sagen, dass sie morgen Deutscharbeit schreiben!
00:11:04: Du bist genervt und gestresst wenn wieder eine Fünfe nach Hause getragen wurde in Mathe.
00:11:10: Du bist genervt, wenn die Kinder von freundlichen Mädchen nur zwei schreiben.
00:11:15: und du bist generv, wenn das Kind nach Hause kommt und sagt da gab es wieder eine Klopperei oder all diese Dinge was jetzt Schule zu tun haben.
00:11:23: und dann bist du selber aufgewachsen als Leistungsteregerin die immer Gas gegeben hat in der Schule, die ist vielleicht auch immer leicht viel, die immer gute Noten hatte.
00:11:32: Das ist doch total schwierig für uns und unsere innere Welt, wenn wir aus einer Welt kommen Leistung über alles.
00:11:39: Du bist nur was wert, wenn du gute Noten hast.
00:11:40: Man muss gute Note haben um eine Ausbildung zu machen.
00:11:43: man muss am besten die Abitur haben Sonst leidet man auf der Straße.
00:11:46: also das Denken von Von der Generation davor wo man ganz viel über Existenzsicherung über akademischen Grad noch gedacht hat.
00:11:54: So Und wenn wir so aufgewachsen sind dann ist es ein extremer Druck.
00:11:58: Dann ist das ein extremer Druck und dann soll das Kind vielleicht aufs Gymnasium.
00:12:02: Aber eigentlich merkst du, eigentlich ist er nicht fürs Gymnasiums geeignet?
00:12:06: Und ich finde es... Könnte ich eine eigene Folge jetzt zu machen aber auch extrem viel Druck vor den Schulen.
00:12:10: gerade von Gymnasien sind wir jetzt nicht!
00:12:13: Wir sind an der Gesamtschule.
00:12:14: meine Kinder können ja trotzdem Abitur machen aber da ist erstmal alles möglich auf Deutsch gesagt.
00:12:21: Gerade an Gymnasien ist viel Druck mit Nachmittagshausaufgaben.
00:12:24: Und dann ist doch klar, die Kinder haben keine Lust.
00:12:26: Warum sollen die Mathe und Deutsch lernen?
00:12:28: Wenn ihnen das keinen Spaß macht, dann sind sie in der Pubertät.
00:12:29: Dann fällt es ihnen schwer!
00:12:30: Dann haben Sie eine Rechtrapschwäche.
00:12:31: Dann ... Discalculi oder eben Schule.
00:12:36: Wem macht denn Schule bitte Spaß?
00:12:38: Also den Wenigsten glaube ich steht im Feld mit der Schule und den Lehrern
00:12:42: usw.,
00:12:42: aber dann habt ihr auch da einen riesen Konflikt.
00:12:45: fällt nachmittags.
00:12:46: Das Kind ist müde, halb in der Pubertät hat vielleicht Konzentrationsschwierigkeiten und muss morgen Mathe schreiben.
00:12:53: Du hast Mathe immer gehasst?
00:12:55: Immer ne Fünf gehabt bist du total gestresst genervt selber vom Job erschöpft und sollts jetzt mit ihm ihr Mathe lernen unter Zeitdruck weil um sechs Uhr wieder Abendessen erfordert auf dem Tisch stehen muss und du gemerkt hast, der hat noch nichts gemacht.
00:13:07: Das ist doch klar dass das Streit gibt!
00:13:09: Dass es doch klar, dass das Konflikte gibt!
00:13:10: Das ist auch klar dass du dann genervt und ungeduldig bist.
00:13:12: Das is' dann automatisch menschlich.
00:13:14: nicht klar war menschlig, dass du an dir als Mutter zweifelst und abends im Bett liegst und dich scheiße fühlst... ...dass du's irgendwie nicht besser gemacht hast.
00:13:22: Und dann dieser innere Strom, dieser inneren Stress da immer.
00:13:26: So..und dann prallen soviel Welten aufeinander wo wir eine völlig unrealistische Erwartungshaltung oder auch Druck von der Gesellschaft haben.
00:13:36: Eben vielleicht ein Kind, was Konzentrationssprecher hat, vielleicht du völlig überlastet Zeitdruck, dass du alles gleichzeitig machen sollst und Pubertät zum Beispiel.
00:13:47: Das ist doch nur menschlich das das Schief läuft und streit und vielleicht ne fünfte Hause getragen wird.
00:13:52: Auch da geht ja die Welt nicht unter.
00:13:53: aber das mache ich jetzt in dieser Folge nicht wo man sich, glaube ich, locker machen könnte mit der Schule.
00:13:58: Wir wollen es erst mal als Modellocker machen.
00:14:01: Schwierig und dann gibt's eben Streit!
00:14:05: So... Damit einhergehen?
00:14:06: Nein, das glaube ich dass wir uns mit einem Ideal total vergleichen.
00:14:11: was es überhaupt nicht gibt weiß ich nicht, aus dem Bilderbuch oder weil sie in der Kita mit dem Erstgeborenen vielleicht noch einfach war.
00:14:18: Ich weiß es nicht!
00:14:18: Wir wollen eine geduldige entspannte Mutter sein die immer lacht und immer Spaß hat.
00:14:25: wir sollen ne gute Schulbegleiterin sein am besten pädagogisch ausgebildet und immer da ganz entspannter neben sitzen.
00:14:32: natürlich funktioniert das Kind.
00:14:33: oder lachen wir uns noch an Sagt ihr vielleicht keiner, eine emotionale Ansprechpartnerin für alles sein?
00:14:41: Da geht es ihm schlecht.
00:14:42: Da möchte sie reden!
00:14:43: Da hat er schlechte Laune... da hat sich Stress in der Schule und dann wollen wir alles auffangen und am besten auch der Coach und der Therapeut sein.
00:14:50: Ich überspitze jetzt extra, weil ich glaube dass viele von uns diese Gedanken innerlich haben.
00:14:54: Und dann sind wir natürlich selbstverständlich noch die organisierte oder die Alltagsmanagerin, die alles macht und tut an der am Kühlschrank so eine Tafel hat, wo Regeln draufstehen und Belohnungssysteme.
00:15:08: Und da noch gelacht wird und da irgendwie die Regeln abgeglichen werden.
00:15:14: Und das bitte alles in einem engen Zeitplan und bitte alles gleichzeitig!
00:15:17: Also wir neigen doch dazu – und das ist vielleicht die schnelllebige Welt oder ein bisschen Instagram – weil wir denken, dass es so ist, weil Mutti's früher schon so gemacht hat, die aber nur Verantwortung hin hatte.
00:15:28: Bitte, das sollen wir alles leisten und meistern und
00:15:31: tun.".
00:15:32: Parallel zu dem Job-Unterforderung, zu dem Druck und zu unserer emotionalen Welt.
00:15:38: Vielleicht hast du gerade eine Trennung hinter dir?
00:15:40: Vielleicht hast Du Liebeskummer vielleicht?
00:15:42: Hast Du Streit mit Eltern, mit Freunden?
00:15:45: Fühlst Dich emotional Bescheid?
00:15:47: Tausend Sachen!
00:15:48: Vielleicht haste Wechseljahre.
00:15:49: Vielleicht fühlst Du Dich allein ein.
00:15:51: Dieses Emotional ist ja auch noch dabei Und dann sollen wir hier nebenbei alles wegmanagen und toll organisieren und ideal sein und das ist nicht... Das ist nicht realistisch und davon können wir mal wirklich loslassen.
00:16:05: Da spreche ich auch ein bisschen zu mir selber, ja das ist einfach nicht so leicht.
00:16:11: Natürlich jetzt ein Thema von Zingelmams.
00:16:15: wollen wir doch die Trennung ausgleichen dieser unbewusste Wunsch für die Kinder alles aufzufangen besonders viel geben zu wollen damit sie bloß nicht leiden.
00:16:26: Sie haben ja schließlich schon eine Trennung durch Und dann fangen wir an für sie irgendwie auffangen zu wollen, damit Sie an der Stelle nicht auch noch ein Thema haben.
00:16:39: Weil eben die Schuldgefühle uns um die Decke fliegen, vielleicht hast du dich getrennt?
00:16:42: Vielleicht hat dein Ex-Partner sich getrenn, das ist erstmal egal!
00:16:46: Wir fühlen uns schuldig dass wir den Kindern kein heiles Familienmodell bieten können, konnten so wie wir es vielleicht erlebt haben.
00:16:55: kleiner Spoiler Nein, die Familie war nicht heile und ganz toll und verträumt.
00:17:00: Sonst hätte es eine Trennung nicht gegeben.
00:17:02: Davor waren Jahre des Streits, des Schweigens der Konflikte, der Affären usw.
00:17:06: All das haben die Kinder ja auch gespürt aufgesogen.
00:17:10: Keiner hat drüber gesprochen
00:17:12: d.h.,
00:17:12: sie haben gar keine ideale Heile weltfamilie vorgelebt bekommen.
00:17:16: Vielleicht verknüpfen wir's damit aber dann hatten Sie doch ein Haus mit Garten in der Einfamilienhausgegend und so weiter.
00:17:24: Und jetzt wohnen sie in einer Stadtwohnung mit mir, das ist aber nicht heile Familie aus meiner Sicht was die Kinder brauchen sondern es ist ja demotionale der Welt dahinter was wir für eine Frau sind was wird ihn vorleben?
00:17:36: all diese Dinge kommen gleich noch zu.
00:17:38: Das heißt auch da wieder völlig unrealistischer Vergleich.
00:17:43: Ja vorher war es heile Familien alles toll.
00:17:45: nein war es nicht.
00:17:46: und Familie ist das was wir daraus machen wie wir damit danach umgehen.
00:17:52: Das alte Rollenmodell ist fünfzig Jahre alt.
00:17:55: Vater, Mutter, Kind alle sind glücklich waren sowieso nie.
00:17:57: aber heute ist nun mal Trennung und alleine ziehen in Dasein völlig normales Konstrukt geworden.
00:18:02: Und deswegen glaube ich es ist nicht gut wenn wir uns sehr extremst rein stressen.
00:18:06: alles und ich kenne mich selber auch Ja sie haben doch schon eine Trennung mitgemacht Ich muss alles ausgleichen.
00:18:11: das ist nicht realistisch das ist auch Nicht Gut.
00:18:14: dass Ist nicht das Leben finde ich so.
00:18:17: aber wir kommen gleich noch zu.
00:18:19: und das letzte thema was ich ein bisschen oder den Grund und dann führe ich es aber gleich noch mal näher aus.
00:18:30: Machen wir so dieser emotionale Druck, wenn das mit dem Papa halt schwierig ist, denn es keine kooperative Elternschaft ist.
00:18:38: Wenn der andere blockiert oder passiv aggressiv reagiert, wenn dass alles eben immer nicht passiert wie es vielleicht abgesprochen war, dann ist das eine extreme Belastung für dich.
00:18:51: Du fühlst dich wieder schlecht, weil das Kind vielleicht unter Loyalitätskonflikt leidet.
00:18:55: Was du ausgleichen möchtest.
00:18:56: Weil du schneller genervt bist.
00:18:59: Weil der Papa das doch nicht so macht wie ihr es besprochen habt oder schlecht über dich redet und du am liebsten austritt leicht über ihn reden würdest und dich aber nur drucksist setzt.
00:19:09: Und das Kind das ja auch alles spürt sauschwer.
00:19:12: Kommen wir gleich nochmal im Detail zu.
00:19:14: bedeutet Du versuchst das natürlich alles auszugleichen, was sich fürs Kind schlecht und schwer anfühlen könnte.
00:19:22: Und das ist... Natürlich fühlt das zu einem Ergebnis dass du oder wir dann denken Wir sind als Mutter nicht gut genug weil es wird ja nie reichen und das passt überhaupt nicht Weil die Ausgangssituation eine ganz andere ist und das überhaupt nicht realistisch ist.
00:19:37: Ja so meine liebe das mal dazu.
00:19:39: und Was ich glaube was Kinder eher brauchen?
00:19:47: perfekt sein muss, ist aus meiner Sicht eben... und da spreche ich auch zu mir selber.
00:19:51: Ist eben nicht eine Mama die immer nur ruhig und entspannt und geduldig und verfügbar ist und immer mit ihnen spielt und immer gutes Essen macht und immer alles managed organisiert macht und tut.
00:20:03: Das ist ja vor allem das im Außen dieses Umfeld.
00:20:05: Das wird bei dir super eh schon laufen.
00:20:08: Wir sind hier drauf getrimmt, diese Leistungsträgerdingen der Alltag läuft ja sowieso.
00:20:12: Ich glaube dass sie, dass es viel wichtiger ist wenn dass sie eine verlässliche Bezugsperson brauchen.
00:20:20: Dass Sie das Gefühl haben, Du bemüßt Dich!
00:20:23: Dass Du sie ernstimmst Deine Kinder auch in der Pubertät.
00:20:25: Dass Du auch mal Grenzen setzt damit sie gesund erwachsen werden können.
00:20:30: Dass du auch mal über Deine Gefühle sprichst auf sie zugehst Fehler eingestehst dich entschuldigst versuchst Ne Verbindung aufzubauen aber dass Du den vor allem Authentizität Vorlebst mit Mama ist traurig.
00:20:42: dann wird halt mal geheult so.
00:20:44: und dann aber auch dieses Dieses pragmatische.
00:20:46: ja gut jeder weint Mal jeder ist mal traurige die gefühle gehören dazu.
00:20:50: das leben geht weiter mein schatz morgen ist ein neuer tag.
00:20:52: Ja, ich bin gerade total wütend.
00:20:54: Ich bin gerade Total erschöpft hat nichts mit dir zu tun Mein Schatz.
00:20:57: Morgen ist ein Neuer Tag.
00:20:58: also diese Haltung quasi Entwickels oder du bist laut geworden im streit es Eskaliert.
00:21:04: wir kennen alle mit pubertieren mit Impulsivität und all diese Dinge dass Du.
00:21:09: Danach zeige ich, so kann es Verantwortung übernehmen.
00:21:11: Vielleicht auf das Kind zugehen und dich entschuldigen darüber sprechen ohne dich total schlecht zu fühlen oder ohne das Kind mit Schweigen zu bestrafen oder ohne dass Tod zu schweigen da war eben nicht sondern darüber zu sprechen oder sagst ja war nicht in Ordnung von mir.
00:21:27: heute bin ich nicht so gut drauf statt irgendwie sofort ein ganzes Mutter sein infrage zu stellen.
00:21:32: Oder heute hat das mal keine Lust bei den Hausaufgaben zu helfen oder hast es vergessen und nicht gemacht, da bist du ja nicht automatisch eine schlechte Mutter.
00:21:38: Da kann das Kind auch lernen.
00:21:39: okay Eigenverantwortung wenn ich meine Hausaufgeben nicht mache?
00:21:43: Oh dann schimpft der Lehrer.
00:21:44: oh dann gibt's eine schlechste Note langfristig!
00:21:45: Oh wenn ich für ne Arbeit nicht lerne gerade bei dem Pubertieren.
00:21:50: Oh Mist ich habe mich gelernt.
00:21:51: Ich hab ne Fünf geschrieben.
00:21:52: Hm sollte vielleicht mal lernen.
00:21:54: Es bringt nichts wenn Du die ganze Zeit am Pubertier dran wirst.
00:21:57: Los lass uns lernen.
00:21:58: Bitte, ich frage dich ab.
00:21:59: Setz dich hin und lernen!
00:22:00: Das Kind blockt es ab und macht das nicht.
00:22:04: Dann bist du ja keine schlechte Mutter, sondern aus meiner Sicht bringen wir dem Kind dann eine Eigenverantwortung bei, dass selber einzuschätzen.
00:22:10: Wenn ich nicht leere, gibt's ne schlechte Note?
00:22:13: Wenn ich lerne habe ichs im Griff und kann das selber auch einschätzen... Also ich finde immer eine gute Mutter ist man auch wenn Nicht auch.
00:22:20: Man ist vor allem viel mehr eine gute Mutter, wenn man den Kind Verantwortung übergibt.
00:22:24: Wenn man dem Kind vertraut ... Das wird es schon hinkriegen.
00:22:28: Mein Schatz, ich vertraute, dass du um neun Uhr wieder da bist, auch wenn's nicht dunkel ist.
00:22:32: Ich vertraue dir, dass Du keinen Mist machst, aber dich mal einen Abend alleine lasse.
00:22:36: Ich vertau dir das so, dass gut selbst einschätzen kannst in der Schule, ob's läuft.
00:22:39: Wenn nicht, brich mich bitte an und dann können wir reden.
00:22:41: Dann kann ich mit Dir lernen!
00:22:42: Wir machen eine Nachhilfe.
00:22:43: also dieses... Ich find', man is eher eine gute Mother, wenn Mann denen eben beibringt Leben selber zu meistern, mit allen Höhen und Tiefen.
00:22:52: Mit Gefühlen umzugehen, mit der Frustrationsgrenze dieser Frustrationstoleranz umzugehnen.
00:22:58: Dass das Kind mal frustriert ist wenn es nur kurze Medienzeit, dass es frustrierte ist, wenn er mit seiner Freundin Schluss ist oder traurig... Das ist frustrieredes, wenn in der Schule alles schiefläuft.
00:23:08: Das ist frustrationiert, wenn es ein Pogmone verloren hat!
00:23:11: Und wir nicht als Übermutter da alles rein retten und machen und tun, um bloß wie so'n Beim Eisstock schießen, vorher alles wegzuschieben.
00:23:18: Damit das Kind keine Hürden hat, keine Herausforderung sowohl im Alltagsleben als auch emotional.
00:23:24: Dass wir ihn zutrauen mit diesen Emotionen umzugehen und dass wir nicht immer es vor allem schützen wollen, dass wir uns abgrenzen von den Emotions des Kindes, dass wenig sofort mitleiden wenn das Kind... Herausforderung zu meistern hat er leidet, dass wir nicht da so mit reinrutschen und deswegen alles tun um es wieder glücklich zu machen.
00:23:41: Dass wir lernen das selbst Emotionsregulation hinbekommen kann mit Frust umgehen kann Eigenverantwortung Lernen kann und wir ihm das schon zutrauen.
00:23:50: Das Mantra wie ich immer versuche Nestwärme geben.
00:23:53: Ich bin für dich da wenn du mich brauchst brich mich an So auch in der Pubertät Flügel verleihen.
00:23:58: ich traue dir das zu dass Du das alleine hinkriegst.
00:24:01: frag mich wenn du fragen hast.
00:24:03: Ich bleibe mit dir in Verbindung.
00:24:05: Aber ich setze dir auch Grenzen, mein Schatz, weil ich weiß dass das wichtig für deine Entwicklung ist.
00:24:10: Ich erlaube jetzt nicht alles aus Schuldgefühl heraus.
00:24:13: Ich sage auch mal nein und versuche das auszuhalten.
00:24:17: Ich traue dir dazu, dass du da klarkommst und unsere Verbindungen bzw.
00:24:22: nicht verloren geht wenn ich auch mal Nein
00:24:24: sage.".
00:24:25: So und da ganz kurzer Exkurs noch zu dem Thema Wenn Du Angst hast dein Kind grenzen zu setzen oder Konflikte zu haben, weil du denkst, dass du es dann an den Papa verlierst.
00:24:37: Also wir kennen's doch alle!
00:24:39: Das ist ein ganz sensibles Thema für viele von uns.
00:24:42: Wir halten uns vielleicht im Streit zurück, wir geben vielleicht viel nach, wir kaufen den Kinder vielleicht viel mehr Erlauben viel mehr, weil wir denken.
00:24:52: Sonst könnte er sie sagen sehr will lieber bei Papa wohnen.
00:24:54: Bei Papa ist es einfacher da kriege ich das.
00:24:57: Der sagt nie nein.
00:24:58: Papa hat das schon längst erlaubt diese Sätze.
00:25:00: Wir kennen's doch auch.
00:25:01: Das heißt wir versuchen besonders verständnisvoll zu sein liebevoll nachzugeben, weil wenn nicht noch mehr Streit wollen.
00:25:07: Weil wir denken jeder Streit bedeutet dass man uns vom Kind entfernen und es verlieren können.
00:25:12: Verlust.
00:25:13: angst bedeutet, wenn wir eine große Verlust Angst haben das Kind an dem Papa zu verlieren weil wir vielleicht denken Wir sind die Alltagsmama mit Regeln Mit Schule mit gesund Essen also viel konfliktpotenzial war keiner Bock auf regeln und strengen alltag hat Und beim kind ist es beim papa.
00:25:31: Es ist spaßwochenende mit der neuen frau in Freizeitpark fahren Highlife in Dosen riesige geschenke und so weiter Viel medienzeit.
00:25:42: dann rutschen wie eben da rein und haben eben diese Verlustangst, viele von uns.
00:25:47: Bedeutet?
00:25:48: Das mache ich jetzt hier nicht in dieser Folge aber da kann ich dir wirklich nur empfehlen guck dir die Verluste angst an ist sie sehr groß und fliegt ihr so richtig um die Ohren dann ist das ein tiefer Sitzendes Thema.
00:25:58: oder Ist es eben so ein Automatismus der normal ist nach einer Trennung weil wir ja irgendwie schon einen Verluss mitgemacht haben mit der Trennungen und eben Ja die Kinder eine Woche lang nicht sehen und dass auch nicht einfach.
00:26:14: Es ist ein Verlustangst, mit der wir umgehen lernen können.
00:26:18: Und da noch zwei, drei Sätze zu ... So im Sinne von Verständnis is doch auch schwierig!
00:26:25: Vorher hast du vielleicht die ganze Erziehung den Alltag und so weiter gemacht.
00:26:27: Plötzlich sind dir eine Woche weg und du kriegst nichts mehr mit von der Erziehungen.
00:26:30: Du weißt nicht welche Regeln da gelten weil bei dir galten immer die auch in der Ehe Weil der Papa sich vielleicht rausgehalten hat oder gearbeitet hat.
00:26:38: es ist doch auch schwer.
00:26:39: Es ist alles kein Weltuntergang.
00:26:40: Da wächst du rein, du verlierst das Kind nicht.
00:26:42: aber es ist erstmal schwer die Kontrolle loszulassen.
00:26:46: Uns fliegt es doch unzuleistungsträgerin, Powerfrauen.
00:26:48: Fällt es doch super-super schwer mal nicht zu kontrollieren?
00:26:52: Die Kontrolle Loszulassend.
00:26:53: zu vertrauen dass alles gut gehen wird haben wir alle glaube ich ein Thema mit ist nicht so leicht hat auch seine Geschichte.
00:27:01: Wie soll ich das sagen?
00:27:04: Ich möchte dich ermutigen Dass die Bindung zu deinem Kind da ist Auch wenn sie bei Papa viel sind was auch gut und gesund für die Kinder ist im Idealfall Auch wenn sie oft sagen, Papa war schon erlaubt bei Papa dürfen wir das und so weiter.
00:27:17: Die Bindung zu deinem Kind wird immer da sein.
00:27:20: du bist seine Mutter bis hin Und das ist ein bisschen die Motivation, die ich dir mitgeben möchte.
00:27:26: Da kannst du ganz viel tun um für dich selber der Fels in der Brandung zu werden innerlich dich stark zu fühlen im Frieden mit dir zu fühlten Schuldgefülle loszulassen Selbstwert selbst liebe all diese Dinge.
00:27:38: dass du in dieser Haltung kommst ja aber Dafür ja die Folge als kleine erste Inspiration.
00:27:44: Ich bin eine gute Mutter, ich mache das gut!
00:27:46: Ich gebe hier mein Bestes und kann mir später einen Spiegel schauen.
00:27:49: Vielleicht gab es bei mir nicht immer nur Bio-Gemüse sondern auch mal ne Pizza?
00:27:54: Ja vielleicht hat mein Kind mehrmals ne Fünf geschrieben weil ich ihm Eigenverantwortung beigebracht habe.
00:27:58: Vielleicht sind wir mal angeeckt, vielleicht haben wir uns vier gestritten in der Pubertät.
00:28:02: aber wir haben jetzt als Erwachsener um so ein besseres Verhältnis weil mein Kind alle Emotionen raus gelassen hat.
00:28:09: Weil ein Kind, wenn es alle Emotionen rauslässt das macht es nur im sicheren Hafen wo es sich emotional sicher fühlt.
00:28:16: Dass du diese Haltung entwickelst.
00:28:17: ich habe da mein bestes gegeben mehr war nicht möglich.
00:28:21: Ich habe vor allem und da kommen wir zu dem wie du gut für dich als Mutter sorgen kannst Gut für mich gesorgt, ich habe mir meine Themen angeguckt.
00:28:30: Ich hab mir Hilfe gesucht bei Dingen wo es nicht gab.
00:28:34: Nein sagen gelernt zu meinem Kind und damit ja zu mir.
00:28:37: Ich habe Grenzen gesetzt, damit ich mich gut um mich kümmere.
00:28:40: Ich hat meinem Kind damit vorgelebt dass man eigenverantwortlich sich um seine Emotionen, um sein inneres Glück um diese Dinge eben bemühen sollte, sich kümmern sollte.
00:28:52: Weil jeder ist für sich selbst am Ende verantwortlich.
00:28:54: Jeder kann nur sich selber glücklich machen und ich habe das meinem Kind vorgelebt, sich gut um sich selber zu kümmern.
00:29:05: Punkt!
00:29:06: Darum geht es bei dieser Geschichte wenn du Verlust Angst hast in dir selbst so stabil zu sein dass du da vertraust, dass du dich selber geil findest als Mutter auf Deutsch gesagt ja ich bin eine gute Mutter Ich mach' das alles super.
00:29:18: Und ja, da bin ich sehr streng zu mir.
00:29:20: Da mache ich es vielleicht nicht so gut aber die Welt dreht sich weiter.
00:29:23: wenn du diese emotionalen Themen, diese Bindungsthemen, diese Eigenverantwortung dieses Vertrauen all diese Dinge die sind tausendmal wichtiger als das gesunde Essen oder dass der Wäscheständer nicht eine Woche lange Wohnzimmer steht So weißt du was ich meine?
00:29:37: Ja Das mal ganz kurz.
00:29:39: also alles ist gut Du machst das super Du bist nur ein Mensch, das Leben hat so viel Herausforderung.
00:29:45: Es muss nicht alles perfekt sein und wer definiert überhaupt was Perfekt ist?
00:29:50: Das ist eine unrealistische Vorstellung von super hohen Erwartungshalte und hohen Ansprüchen an uns selber die wir mal in der Kindheit so gelernt haben.
00:29:59: es ist nie gut genug.
00:30:00: es reicht nicht doch es reicht du machst das alles super.
00:30:05: So meine Liebe.
00:30:06: und deswegen Last but not least gebe ich dir noch ganz dein Perspektivwechsel mit, habe ich ja schon bzw.
00:30:11: Ich poste dir die Fragen hier unten rein Coaching-Fragen wie du für dich reflektieren kannst nicht immer an dich schlecht zu fühlen dass da noch mehr geht sondern Dass du siehst da ist schon so viel was du richtig gut als Mutter machst.
00:30:28: Die Fragen stelle ich dir hier so rein.
00:30:29: also zum Beispiel Wo war ich heute gut für meinen Kind da?
00:30:33: Auch wenn es nur ein kleiner Moment war.
00:30:35: Und damit meine ich eben nicht die zwei Stunden Hausaufgaben, sondern ihm dem Hubattier bei der Autofahrt kurz zugehört in seinem Zeitfenster wo er sich geöffnet hat ohne das zu bewerten, ohne es zu kommentieren, ohne umgeflaggtragte Ratschläge zu geben.
00:30:49: zum Beispiel Wo habe ich heute Verantwortung übernommen und versucht, etwas wieder gut zu machen?
00:30:55: Wo ich gemerkt habe es war vielleicht nicht so doll von mir.
00:30:57: Vielleicht wenn du abends um acht tot müde warst, rumgeschrien hast, rumgemotzt hast, zickig warst oder schlecht über den Vater geredet hast was du nicht wolltest dem Kind das zu sagen Du das war nicht in Ordnung von mir.
00:31:09: Heute war nicht mein Tag.
00:31:10: Ich bin total müde und KU Es liegt nicht an dir.
00:31:12: mein Schatz War nicht in ordnung.
00:31:14: Tut mir leid Punkt.
00:31:16: Viel besser als Jeden tach BOS'en auf Deutsch gesagt Wo hast du heute eine Grenze gesetzt, wo du Angst vor hattest?
00:31:26: Weil du denkst dann sagt er sie.
00:31:27: Dann wohne ich halt bei Papa so im Dramatisch-Probertätstreit Obwohl sie dir unangenehm war oder auch erstmal kurz Streit bedeutet hat.
00:31:35: aber weil Du wusstest es ist besser fürs Kind Um neu in den Fernseher auszumachen statt noch ne Serie zu gucken weil er schlafen soll zum Beispiel und dann hier geschimpfe war diese klassischen Alltagsthemen Diese Dinge mal für dich zu reflektieren und aufzuschreiben und da eben viel, viel liebevoller mit dir selber umzugehen anzuerkennen was du alles gut machst dieses Bewertungssystem rausnimmst wie eine gute Mutter zu sein hast und deine ganz eigene persönliche Lösung findest.
00:32:13: Deine Werte als Mutter wo du dir in Spiegel schauen kannst ja Da stehe ich hinter habe Ich Gut gemacht.
00:32:20: zum Beispiel Es war superschwierig mit dem Vater, der hat blockiert.
00:32:24: Der hat manipuliert.
00:32:25: Er hat nicht sich beteiligt oder was auch immer am Leben der Kinder.
00:32:29: Es gibt ja ganz viel wo wir Vorwürfe machen können.
00:32:32: Ich habe nicht über Papa geschimpft ich habe es nicht kommentiert als die Kinder sagten Papa würde ich wieder geschimpften.
00:32:39: Ich hab mich nicht auf diesen Wettstreit eingelassen.
00:32:42: Ich bin bei mir geblieben.
00:32:43: Ich habe den Kindern das Gefühl gegeben dass sie in beiden Welten zu Hause sein dürfen, dass sie ihren Papa genauso lieben dürfen.
00:32:53: Auch wenn mein innerer Frust vielleicht groß war – ich habe hier die Verantwortung übernommen und mich da gut um mich gekümmert – diese Dinge sind aus meiner Sicht sehr viel wichtiger als der Perfektionismus immer in einer Schule zu begleiten, Haushalt immer entspannt und fröhlich und glücklich mit den Kindern auf dem Teppich zu spielen und alles zu erlauben damit wir die Kinder nicht verlieren.
00:33:15: Meine Liebe!
00:33:17: Das mal eine kleine Inspiration für dich, dass du eine gute Mutter bist.
00:33:23: Dass du niemals perfekt sein musst, dass Du Fehler machen darfst.
00:33:27: Dass Du darauf vertrauen darfst und dass Du eine tolle Bindung zu Deinen Kindern hast.
00:33:32: Dass all das was Du machst und tust sowieso wichtig ist.
00:33:35: Dass es gut genug ist, dass es nicht immer noch mehr sein darf.
00:33:39: Und ja damit beende ich die Folge!
00:33:43: Ja, ein paar gute Erkenntnisse.
00:33:45: Schreibt es gerne mal nieder mit den Fragen und bis zur nächsten Folge!
00:33:49: Bis dann deine Franziska Tschüss.
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